Call for Papers

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Rahmen des 22. Symposium Frühförderung, das in Zusammenarbeit mit der TU Dortmund, Fakultät für Rehabilitationswissenschaften, stattfinden wird, freuen wir uns wieder über zahlreiche Einreichungen von Abstracts.

Das 22. Symposium der Vereinigung für Interdisziplinäre Frühförderung e.V. (VIFF) (ursprünglich geplant vom 23. – 25. März 2023 in Dortmund)  muss leider verschoben werden, nähere Informationen erfolgen in Kürze.

Thema des Symposiums wird sein:

Aufbruch und Bewegung:
Krisenbewältigung in und mit der Interdisziplinären Frühförderung

Die Herausforderungen der letzten zwei Jahre durch einschlagende Ereignisse wie die Covid-19-Pandemie, den Krieg in der Ukraine und große Fluchtbewegungen aufgrund von Krieg, Vertreibung und Klimawandel prägen unsere Gesellschaft und die in ihr verankerten Hilfs- und Unterstützungssysteme. Im Laufe der Geschichte gab es immer wieder Phasen, in denen Krisen das bestehende gesellschaftliche Gefüge erschüttert haben. In welche Richtung die Entwicklungen dann gehen, ist schwer zu erkennen, solange die Krisen anhalten. Die jetzigen Herausforderungen verunsichern Fachkräfte, Eltern und Betroffene. Nachdem die ersten Monate der Corona-Krise zu einer gezwungenen Entschleunigung geführt haben (Lutz 2021), folgte darauf eine Verunsicherung innerhalb der Gesellschaft, verbunden mit individuellen und sozialen Katastrophen. Soziale Folgen der Pandemie zwingen dazu, gesellschaftliche Prozesse genauer zu betrachten und Fragen an bestehende Systeme zu stellen.

Die Brüchigkeit der Welt und den gesellschaftlichen Ordnungen wurde bereits vor der Pandemie diskutiert (Goepel 2020), mitunter werden moderne Gesellschaften in einem „Modus der Dauerkrise“ beschrieben. Dennoch: die Kumulation der jetzigen Ereignisse bringt eine neue Intensität mit, die viele Systeme und deren Institutionen verunsichert, bei Familien zu sozialen und menschlichen Herausforderungen führt.

Zugleich zwingen Krisen zu neuen Bewegungen: Krise belastet, zwingt aber auch zum Aufbruch.

Das 22. VIFF-Symposium Frühförderung widmet sich diesen Aspekten und geht der Frage nach, wie Frühförderung auf die Herausforderungen der Krisen reagieren kann. Welche Auswirkungen können auf Kinder, Familien und Institutionen konstatiert werden? Welche Möglichkeiten stehen zur Verfügung? Was hat sich bewährt und kann zur Förderung und Begleitung von Familien und Kindern beitragen? Welche neuen gesellschaftlichen und fachlichen Fragen und Aspekte werden aufgeworfen?

Die Themenbereiche, zu denen Beiträge eingereicht werden können, sind:

 „Aufbruch und Bewegung: Krisenbewältigung…“

unter Risikobedingungen

in Pandemiezeiten

bei spezifischen Störungsbildern (z.B. Autismus)

für die Komplexleistung Frühförderung

und Partizipation.

Weitere Informationen finden Sie im untenstehenden Call for Papers.

Wenn Ihr Interesse geweckt ist und Sie zu dieser Thematik etwas präsentieren möchten, dann können Sie das gerne in Form eines Fachvortrags (30 min. Vortragsdauer + 15 min. Zeit für Diskussion) oder in Form eines Workshops (90 oder 2 x 90 min. Dauer) tun.

Bitte füllen Sie dazu das beigefügte Formblatt „Call for papers“ aus und senden ein passendes „Abstract“ zu.

Ihr Abstract mit dem Formblatt senden Sie bitte möglichst bis zum 2. September 2022 an:  x.wang@kelcon.de.

Wir werden Ihnen bis Ende September eine Rückmeldung geben, inwieweit wir Ihr Angebot in unser   Programm aufnehmen können, und weitere organisatorische Aspekte mit Ihnen abstimmen.

Wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit und grüßen Sie freundlich.

Die Vorbereitungsgruppe

Dr. Ramona Thümmler, Dortmund
Prof. Dr. Liane Simon, Hamburg
Dr. Christian Fricke, Nordhausen
Linda Gerigk, Salzgitter
Christa Grüber-Stankowski, Köln
Eva Klein, Offenbach
Robert Lilje, Mönchengladbach
Rabea Wienholt, Dortmund